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Warum hat uns Marakkesch verzaubert?

by speechlesstravel
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Marakkesch - Magie des Orients

Marakkesch hat uns wortwörtlich verzaubert. Eine tolle Stadt, die man sich an einem Tag definitiv nicht komplett anschauen kann. Aus diesem Grund haben wir jetzt schon beschlossen in naher Zukunft nochmals hinreisen. Wir wollen in Marakkesch selber ein paar Tage verweilen und komplett in den marokkanischen Lebensstil eintauchen.

Wie bereits in Ägypten, buchten wir auch diesen Ausflug nicht über unseren Reiseveranstalter, sondern über eine einheimische Reiseveranstaltung. Wir sparten zusammen über 100 Euro. Aus diesem Grund erwähnen wir es für euch nochmals, dass ihr bei Ausflügen enorm Kosten sparen könnt. 
 
Die Fahrzeit von Agadir nach Marakkesch betrug ca 4 Stunden. In unserem Fall wurden wir vor der Abfahrt von unserem Hotel nach Agadir gefahren, da unser Hotel in Thagazogt lag, etwa eine halbe Stunde von Agadir. Der Weg nach Marakkesch ist wirklich wunderschön. Man fährt mitten durch das Atlasgebirge und kann dabei stundenlang die facettenreiche Landschaft bewundern. Die hohen Felsvorsprüngen, die Steinwüste und vor allem die kleinen Dörfern die sich immer wieder zeigen. Je weiter wir im “Gebirge” waren, desto mehr fühlten wir den afrikanischen Flair. Lediglich die Tiere fehlten noch zwischen den afrikanischen Bäumen und der Wüste. 
Marakkesch liegt mitten in Marokko und vermittelte auf uns direkt von Anfang an einen ärmlichen Eindruck. Die ersten Vordörfer waren sehr klein und wirklich ganz einfach errichtet. Auch hier ist die Zeit gefühlt stehen geblieben: Esel als Transportmittel, Häuser aus teilweise Stroh, halbfertig, viel Obst und Gemüseverkaufsstände, um sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Diese Eindrücke prägten sich in unser Bild ein. 
 
Umso näher wir allerdings Marakkesch kamen, umso “reicher” wurde es. Die Häuser wurden größer, prachtvoller und bunter. Mitten in Marakkesch war dann nahezu alles modern: Springbrunnen, pompöse Hotels, Villen, wunderschöne Parkanlagen. Alles sauber und gepflegt. Das überraschte uns, denn damit hatten wir definitiv nicht gerechnet. 
Wir machten Halt am großen bekannten Markt Djemaa el-Fna und verweilten dort in der Umgebung den ganzen Tag. Von den restlichen Teilen Marakkeschs bekamen wir daher leider eher weniger mit. Allerdings schafft man das auch nicht an einem Tag, wenn man wirklich alles erkunden möchte. So viele unterschiedliche Eindrücke, die fremde Kultur und vor allem die vielen unterschiedlichen Gegenden klauen einem gefühlt die Zeit. Alles erstreckt sich auch extrem weiträumig. Zusätzlich macht es einem der Verkehr auch nahezu unmöglich schnell voran zukommen. Wir hatten sogar die Ehre Teil einer Polizeikontrolle zu werden. Allerdings klärte sich alles schnell auf.

Stimmt es, dass man in Marakkesch häufiger beklaut wird? 

Über diesen Fakt lasen wir mehr als einmal vor unserer Reise, daher nahmen wir auch nur die nötigsten Sachen mit. Allerdings ist diese Sorge unbegründet, denn wir fühlten uns während des Aufenthaltes durchgehend sicher und hatten nie ein komisches Gefühl. Anfangs war es natürlich  etwas viel, überall Menschen und am Hauptmarkplatz tummeln sich wirklich viele Verkäufer, die einem etwas andrehen möchten. Ist man aber erstmal im richtigen Markt drin, sind dort weder aggressive Verkäufer noch haben wir was von Diebstahl mitbekommen. Im Gegenteil: wir waren eher positiv überrascht, denn wir vermuteten, dass die Händler dort aufdringlicher wären, wie wir es in Ländern wie z.B. Ägypten bereits erlebt haben..

Wenn ihr nicht gerade mit der Rolex, offenen Taschen, als Frau leicht bekleidet oder ähnlichem unterwegs seid, könnt ihr sicher sein, dass diese Sorge unbegründet ist 🙂 

Am meisten angetan hat es uns wirklich der Markt selbst mit seiner unglaublichen Größe, den nahezu unbeschränkten Möglichkeiten und seinem ganz besonderen marokkanischen Flair. Er lädt zum verirren ein, da alles überdacht ist und man immer links und rechts abbiegen kann :D. 

Ganz normaler Wahnsinn ist hierbei übrigens auch, dass durch diese schmale Gasse Autos fahren, Menschen mit Fahrräder vorbei fahren, Waren transportiert werden und vor allem gefühlt jeder zweite mit seinem Moped durchfährt. Wenn ihr euch also unwohl fühlt mit vielen Menschen auf engem Raum, dann wäre das der einzige Punkt der evtl. Probleme bereiten könnte. 

Den Tanz mit den Schlangen solltet ihr euch übrigens auch auf keinen Fall entgehen lassen. Es wird definitiv eine unvergessliche Erfahrung werden. Allerdings gilt hier besondere Vorsicht vor den Händlern. Diese nutzen den Adrenalinkitzel gerne für völlig überhöhe Preise aus. Verhandelt hier am besten als aller erstes was ihr zu zahlen bereit seid, und lasst euch dann erst auf die Erfahrung ein. 

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